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Bock drauf. Respekt davor.

Der ausgedruckte Trainingsplan für den Zugspitz Ultratrail liegt schon seit Monaten auf dem Schreibtisch. Und ich habe mir immer nur die erste Woche angeguckt, deren Highlight ein 2h Lauf am Wochenende ist. Easy peasy.

Und nun hat diese erste Woche am 27. März begonnen: Ich stehe vor den wohl anstrengendsten Wochen meines Lebens – zumindest lauftechnisch – und frage mich, ob ich das alles so hinbekomme. Denn mittlerweile habe ich mir auch mal die weiteren Wochen angeschaut und nervös gelacht als ich zum Beispiel die neunte Trainingswoche sah: 3, 2, 3, 2, 3, 3, 4. Das ist keine missglückte Fußballaufstellung, sondern die Anzahl der Trainingsstunden pro Tag! Als ob ich überhaupt schon jemals eine siebentägige Laufwoche gehabt hätte.

Es wird höchste Zeit, auf „Beast Mode“ umzuschalten. Sleep, Work, Run, Eat, Repeat. Vom Couch Potatoe zum Overachiever. Leistung maximieren, Gewicht minimieren. Oder kurz: Ich muss den inneren Rocky in mir wecken.

Das Gute: Ich habe wieder richtig Bock aufs Laufen. Nach Rodgau kam nicht ganz überraschend ein Motivationsloch. Aber spätestens mit der Umstellung auf Sommerzeit möchte ich eigentlich nichts lieber als möglichst viel Zeit draußen verbringen und die 20 Kilometer-Strecke zwischen Zuhause und Büro laufend oder radelnd zurücklegen. Der Trend ist bekanntermaßen your Friend und der Trend passt:

Die Motivation ist also vorhanden. Von Verletzungen und Krankheiten bin ich in 2017 auch verschont geblieben. Bleibt nur noch die Vereinbarkeit von Job Hobby und Familie. Und das bedeutet wohl frühmorgendliche oder spätabendliche Laufeinheiten. Aber wenn ich das hinbekomme, schaffe ich auch die 100 Kilometer. Stay tuned. Next stop: Lichtenwald Marathon.

 

 

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