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Sand im Getriebe.

Wo waren wir stehen geblieben? Achja am 8. April, als ich gerade in meinem Trainingsplan angekommen war und mich prompt eine verfi***e Erkältung lahmlegte. Auch in der Folgewoche war noch nicht viel mit laufen. Am vorletzten Mittwoch folgten okaye 10 Kilometer zum Wiedereinstieg und dann war irgendwie auch schon Ostern – und endlich die Gelegenheit, zu laufen. Für Ostersamstag hatte ich mich zu einem langen Lauf verabredet, aber den Karfreitag wollte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen. Und so wurden es am Freitag Abend 21 Kilometer mit 500 Höhenmetern und am Samstag morgen 33 Kilometer mit 400 Höhenmetern. Also 54 Kilometer Zeit, um die Schleimreste aus den Atemwegen rauszuhusten. Ging auch ganz gut. Spotz. Begleitet allerdings von seltsamen Oberschenkelschmerzen. Erst links, dann rechts. Eigentlich kennt man nach über zehn Laufjahren jedes Zipperlein, aber das ist neu. Als ob der Muskel kurz davor ist, dicht zu machen. Aber ich glaube, das bekomme ich wieder hin. Black’n’Roll, Baby!

Von der Umsetzung meines Trainingsplans bin ich aktuell zwar meilenweit entfernt, aber immerhin stimmen die Gesamtumfänge wieder einigermaßen. Doch nachdem sich nun bereits Woche 4 des 12-wöchigen Trainingsplans dem Ende neigt, wird es höchste Zeit, einen Gang hochzuschalten. Mittelschwere Magenprobleme und der Wintereinbruch in dieser Woche waren da aber auch nicht wirklich förderlich. Der Plan für den Rest der Woche: Am Wochenende nochmals 30-40 Kilometer statt des geforderten 10 Kilometer Schwellenlaufs und ab nächster Woche dann wieder nach Plan.

Wobei: Am 30. April gibt es statt des planmäßigen 4-Stunden-Geländelauf den Hermannslauf. Und der dauert hoffentlich nicht so lange.

Podcast-Tipp: Bad Boy Running Podcast, Folge 50
Ein Special mit John Kelly, dem Sieger des Barkley Marathons 2017. Ziemlich interessant, wie er für das Monster trainiert hat. Die Distanzen sind noch vorstellbar, aber die Höhenmeter … einfach Wahnsinn!

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